Gesundheits-Checkup

 

Die Zellen sind der Ursprung der Gesundheit.  Kranke Zellen sind aber auch die Ursache jeder chronischen Krankheit. Deshalb steht bei uns die Gesundheit der Zellen im Zentrum. Die wichtigste Zell-Funktionen Produktion und Erhalt von Energie sind entscheidend. Dort setzt unser Gesundheits-Checkup an.

Unser Gesundheits-Checkup liefert Antworten auf Fragen wie "Weshalb bin ich immer so müde?", "Ist mein Körper in der Lage chronischen Krankheiten vorzubeugen?" oder "Habe ich genügend Energie um meine Medikamente zu reduzieren?"

Nachfolgend finden Sie die Untersuchungs-Methoden, was sie bedeuten und weshalb sie für die Gesundheit wichtig sind. 

Der GESUNDHEITS-CHECKUP startet immer mit der Anamnese. Die Anamnese besteht aus unterschiedlichen Fragebögen. Themen wie allgemeiner Gesundheitszustand, Vorerkrankungen und deren Folgen, sowie physisches und psychisches Wohlbefinden stehen im Vordergrund. Dabei ist der Fokus immer auf den Stoffwechsel gerichtet.

Die Stoffwechsel-Analyse misst über eine indirekte Kalorimetrie den aufgenommenen Sauerstoff O2, das ausgeatmete Kohlendioxid CO2, Atemvolumen sowie die Luftflussgeschwindigkeit. Mit Hilfe dieser Werte werden Ruhestoffwechselrate (RMR), Fett-Zuckerverbrennung, Sauerstoffaufnahmefähigkeit und die respiratorische Säurelast ermittelt.

Mit den Messwerten kann bestimmt werden, wieviel Sauerstoff wird von der Lunge in die Zellen transportiert, wieviel Energie wird in den Zellen aus dem Sauerstoff produziert und wieviel Sauerstoff wird unverbraucht wieder ausgeatmet.

Die Stoffwechsel-Analyse zeigt auf, wie gut Ihr Körper energietechnisch in der Lage Krankheiten vorzubeugen und zu bekämpfen. Umgekehrt wird durch die Stoffwechsel-Analyse auch das Potenzial zur Gesundheits- und Leistungsförderung ersichtlich.

 

Deshalb ist der OXIDATIVE STRESS ein wichtiger Gesundheitsfaktor

Der Körper setzt freie Radikale im Stoffwechsel in geringer Dosis bewusst zur Entgiftung und Unterstützung des Immunsystems ein. Steht aber einem Überschuss an freien Radikalen ein Mangel an Vitalstoffen gegenüber, entsteht oxidativer Stress. Anders gesagt: Oxidativer Stress ist ein Ungleichgewicht zwischen Oxidantien (Schadstoffe, freie Radikale) und Antioxidantien (Vitamine, Spurenelemente etc.) Oxidativer Stress ist unter anderem für folgende Erkrankungen mitverantwortlich:

Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Alzheimer, Immunerkrankungen, Rheuma, Verfall von Nervenzellgewebe oder grauer Star

 

d-ROM Test

Der d-ROMs Test zeigt die Höhe der Belastung durch freie Radikale an und liefert Informationen über den allgemeinen Gesundheitsstatus des Körpers. Auf Basis der erhältlichen wissenschaftlichen Literatur wurde der d-ROMs-Test, im Kontext mit seiner Bestimmung, in nahezu allen relevanten Feldern der Medizin geprüft. Der d-ROMs-Test verwendet die Konzentration von Peroxiden (H2O2), in der Carratelli Einheiten (Carr.U).

REFERENZWERTE

250-300   Normalwerte
300-320   Grenzwerte
321-340   leichter oxidativer Stress
341-400   mittlerer oxidativer Stress
401-500   hoher oxidativer Stress
>500   Sehr hoher oxidativer Stress

Carratelli measurement units (Carr.U) 1 Carr.U = 0.08 mg H2O2/dl

 

PAT (Plasma Antioxidant Test)

Bestimmung der biologischen Wirksamkeit der antioxidativen Plasmabarriere. Im Blut garantiert die sogenannte antioxidative Plasmabarriere eine Abwehr gegen schädliche Angriffe durch reaktive Spezies, insbesondere freie Radikale. Beim PAT-Test wird das antioxidative Potenzial von Vitamin C als Referenzgrösse, umgerechnet in Cor. U verwendet. 

REFERENZWERTE

>2800   sehr hohe Werte
2200-2800   Normale Werte 
2200-2000   Grenzwerte
2000-1800   geringes Defizit
<1800   grosses Defizit

Cornelli measurement units (Cor. U) 1 Cor.U = 1.4 µmol/L of ascorbic acid

 

SAT (Saliva Antioxidants Test)

Der SAT-Test basiert auf dem gleichen Prinzip wie der PAT-Test. Das Probematerial ist jedoch Speichel statt Blut. Wie der PAT zeigt der SAT-Speicheltest einen Antioxidantienmangel an und weist zusäztlich auf Erkrankungen der Mundhöhle hin. Speicheltests gewinnen generell an Beliebtheit, weil die Gewinnung des Speichels für die Betroffenen wesentlich angenehmer ist als beim Blut.

Das vegetative Nervensystem reguliert alle lebenswichtigen Funktionen wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung, Körpertemperatur und den Stoffwechsel. Es kann nicht willentlich beeinflusst werden. Wenn die Regulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems gestört ist, entstehen Krankheiten. Gleichzeitig sorgen Stress, negative Emotionen, Fehlernährung und das Altern für eine Verschlechterung der HRV.

Die Herzraten-Variabilität wird mit einem HRV-Recorder idealerweise über 24Std. aufgezeichnet. Dabei wird der Recorder mit zwei Elektroden direkt auf der Haut angebracht und kann so unauffällig unter der Kleidung, dem Trainingsanzug oder dem Pijama getragen werden. Um ein möglichst repräsentatives Bild über die HRV zu erhalten, sollte eine Wach- und Schlafphase aufgezeichnet werden.

Die Analyse einer HRV-Aufzeichnung sollte möglichst eine hohe Variabilität aufzeigen. Dies ist der Ausdruck einer hohen Anpassungsfähigkeit an äussere Anforderungen und damit ein Hinweis auf Gesundheit. Menschen mit eingeschränkter Herzraten-Variabilität sind rasch überfordert. Stress in jeglicher Form bringt sie rasch an die Grenzen ihrer Regulationsfähigkeit. Bleibt eine eingeschärnkte Herzraten-Variabilität unbehandelt, können sich Krankheiten wie Herzprobleme, Bluthochdruck, Depressionen, Nervenentzündungen oder Krebs entwickeln.

Die Bioimpedanz-Messung ermöglicht eine professionelle und exakte Analyse von Muskel- Wasser- und Fettmasse, deren Verhältnis und Verteilung. Dank der grafischen Darstellung können Fortschritte und allfällige Massnahmen leicht verständlich dargestellt und erklärt werden. Die BIA-Messung ist für gezielte Gewichtsreduktion und Gewichtserhalt, Muskelaufbau und Spitzensport-Training als Steuerungsinstrument unerlässlich.