Sport

 

Wie kann sichergestellt werden, dass ein Athlet die optimale muskuläre Energie zum richtigen Zeitpunkt bereitstellt? Um diese Frage zu beantworten werden unterschiedlichste Trainingsmethoden und Analysen wie Spiroergometrie, Laktatanalyse, EKG, uvm. eingesetzt. Einer evidenten Komponente wird oft zu wenig Beachtung geschenkt, den Zellen resp. den Mitochondrien. Denn dort wird die Energie produziert. Dort setzen STOFFWECHSEL-ANALYSE, OXIDATIVE STRESSMESSUNG und das ZELLTRAINING an.

Die Bedeutung von oxidativem Stress und freie Radikale

In den Mitochondrien, werden Kohlenhydrate und Fettsäuren unter Sauerstoffverbrauch verbrannt (oxidiert), wobei Energie freigesetzt wird. Bei vollständiger Verbrennung entstehen dabei die harmlosen und unschädlichen Abfallprodukte Kohlendioxid und Wasser. Wenn die Reaktion unvollständig ablaufen, entstehen instabile Sauerstoff- und Sauerstoff-Wasserstoffverbindungen wie beispielsweise das Superoxid Radikal und das Wasserstoffperoxid, die besonders in Anwesenheit von Schwermetallionen die Bildung hochreaktiver, aggressiver Verbindungen, die sogenannten freien Radikale bewirken. 

Die Bildung freier Radikale ist ein biologischer Prozess, den Immunzellen zum Abtöten krank machender Keime wie Viren und Bakterien nutzen. So können Freie Radikale nicht mehr funktionierende, Zellen unschädlich machen, bevor diese entarten oder sich unkontrolliert ausbreiten. Gleichzeitig sorgen Schutzmechanismen dafür, dass freie Radikale an den Stellen, wo sie nicht gebraucht werden, unschädlich gemacht werden.

Jede intensive und jede ausdauersportliche Belastung, geht mit einer Erhöhung des Energieverbrauchs und damit auch mit einer vermehrten Verbrennung von Sauerstoff einher. Das Gleiche gilt auch für die Entstehung freier Radikale. Bei ungewohnt intensiven Belastungen ist die körpereigene antioxidative Kapazität ungenügend. Der oxidativen Stresses im Körper steigen dann an und bleiben für 24 bis 48 Stunden erhöht. Nicht ganz zufällig haben belastungsbedingte Beschwerden wie Entzündungen bzw. Schmerzen im Muskel- oder Sehnenbereich, Muskelkater, Gefühl der Steifigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Infektanfälligkeit einen ähnlichen zeitlichen Verlauf.

Regelmässiges Training schützt vor oxidativem Stress

Trainierte besitzen im Vergleich zu Untrainierten eine höhere Fähigkeit, freie Radikale unschädlich zu machen. Die individuelle Belastungsintensität von Trainierten ist bei gleichen Trainingsvorgaben geringer als bei Untrainierten und damit entstehen auch weniger freie Radikale. Erkrankungen, die mit einer Erhöhung der entzündlichen und oxidativen Belastung einhergehen, treten bei diesen Personen deshalb deutlich seltener auf. Regelmässiges Training kann darüber hinaus die antioxidative Reservekapazität erhöhen. Messungen des oxidativen Stresses während und nach Trainingsbelastungen zeigen bei trainierten Personen deshalb einen viel geringeren Anstieg an, als bei Untrainierten. Es stellt damit in der Bilanz eindeutig einen Schutzfaktor für oxidativen Stress dar.

Die Gratwanderung des Leistungssportlers

Differenzierter muss die Situation beim Wettkampfsportler betrachtet werden. Der Athlet richtet sein Training hauptsächlich dem Ziel der Leistungsoptimierung aus. Dazu wird er in Training und vor allem auch im Wettkampf regelmässig bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit gehen und diese auch immer wieder überschreiten. Wenn wiederholt hochintensive und erschöpfende Belastungen mit extremen Umfängen in Wettkämpfen ausgeübt werden, erhöht sich der oxidative Stress nachweisbar. Teilweise sind diese Störungen mehrere Tage lang nachweisbar und gehen auch mit einer entsprechenden Beeinträchtigung des Immunsystems einher. Langfristig wirkt es sich negativ auf die Leistungskapazität aus.

Die rettenden Antioxidantien

Die Ernährung hat eine alles überragende Stellung. Je nach Zusammensetzung, Qualität und Schadstoffbelastung kann sie einerseits selbst zur grössten Belastung des Organismus werden oder andererseits den größten Beitrag zur Unterstützung der antioxidativen Kapazität liefern. Die erhöhte Zufuhr antioxidativer Substanzen durch Vitalstoffe wie Vitamin C, E oder Beta-Carotin vermindert den Anstieg des oxidativen Stresses im Spitzensport signifikant.

Die Stoffwechsel-Analyse misst über eine indirekte Kalorimetrie den aufgenommenen Sauerstoff O2, das ausgeatmete Kohlendioxid CO2, Atemvolumen sowie die Atemflussgeschwindigkeit. Mit Hilfe dieser Werte werden Ruhestoffwechselrate (RMR), Fett-Zuckerverbrennung, Sauerstoffaufnahmefähigkeit und die respiratorische Säurelast ermittelt.

Mit den Messwerten kann bestimmt werden, wieviel Sauerstoff wird von der Lunge in die Zellen transportiert, wieviel Energie wird in den Zellen aus dem Sauerstoff produziert und wieviel Sauerstoff wird unverbraucht wieder ausgeatmet.

Die Stoffwechsel-Analyse zeigt nebst der Effizienz der Energiegewinnung auch das Potenzial zur Leistungssteigerung auf.

Grundlage

Die hypoxische Phase gibt den wichtigen Impuls zur beschleunigten Vermehrung neuer, gesunder Mitochondrien. Das ZELLTRAINING reprogrammiert den Zellstoffwechsel durch die Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT), welche im Mittelpunkt des mitochondrialen Zelltrainings steht. Diese zerstört methodisch alte und fehlerhafte Mitochondrien und beschleunigt die Vermehrung gesunder, physiologisch „jüngerer“ Mitochondrien in den Zellen. Bei der IHHT werden eine gesteuerte, therapeutische Hypoxie (15 bis 9 Prozent Sauerstoff) und eine Hyperoxie (36 Prozent Sauerstoff) in Intervallen bei normalem Luftdruck eingesetzt.

Methodik

Ist eine ausreichende Gewebe-Oxygenierung nicht gewährleistet (Hypoxie), sind nur wenige Zellen in der Lage, ihre Funktion und Struktur längere Zeit aufrecht zu erhalten. Unterschiedlicher Verbrauch von O2, unterschiedliche Reserven an energiereichen Phosphaten oder gespeichertem O2 sowie die molekulare Ausstattung zur anaeroben Glykolyse erklären, warum manche Zelltypen wie z.B. Skelettmuskelzellen und Makrophagen unter Hypoxie länger ihren Stoffwechsel aufrecht erhalten können als andere Zellen, z.B. der Grosshirnrinde.

Unter intermittierender Hypoxie-Hyperoxie Therapie wird die wiederholte Sauerstoffmangelexposition, unterbrochen von normoxischen Phasen, verstanden. Der Sauerstoffmangel kann durch natürlichen Höhenaufenthalt, durch Aufenthalt in hypobaren oder hypoxischen normobaren Kammern oder durch das ZELLTRAINING indem über eine Maske sauerstoffarme Luft geatmet wird, erzeugt werden. Das ZELLTRAINING hat leistungssteigernde Wirkung wie die Zunahme der Ventilation in Hypoxie, durch Adaptation des hämatopoietischen und Herzkreislauf-Systems, durch verbesserte Sauerstoffversorgung der Gewebe, eine Optimierung der Sauerstoffausnutzung und eine Funktionsverbesserung des Immunsystems. Das ZELLTRAINING wird zur natürlichen Leistungssteigerung im Sport eingesetzt! Die Gabe von VITALSTOFFEN, parallel zum ZELLTRAINING, optimiert den IHHT Effekt.

Grundlage

Vitalstoffe - hauptsächlich Mineralstoffe und Spurenelemente - spielen im Leistungssport eine wesentliche Rolle. Die Mehrzahl dieser Vitalstoffe sind an körperaufbauenden (anabol) sowie an körperabbauenden (katabol) Prozessen beteiligt. Die Mikronährstoffe Eisen, Kalium, Calcium, Cobalt, Kupfer, Magnesium, Mangan, Sulfat und Zink werden beispielsweise für die katabole Oxidation von Glucose, Fettsäuren und Protein benötigt. Chlorid, Kalium, Calcium, Magnesium und Mangan sind insbesondere für anabole Prozesse, wie die Glykogenese, die Speicherung von Fetten und die Proteinbiosynthese, verantwortlich. Es ist nachgewiesen, dass eine abgestimmte Ergänzung von Vitalstoffen definitv die Leistung steigert!

Verletzungen sind das grösste Risiko

Verstoffwechselt ein Athlet über längere Zeit seine körpereigenen Strukturproteine, stehen der Funktionserhaltung des Sehnen- und Bandapparates nicht mehr ausreichende Reserven zur Verfügung. Die Elastizität dieser Strukturen reduziert sich, mit oft verheerenden Folgen. Verletzungen, auch ohne Fremdeinwirkung, sind ein typisches Beispiel.

Optimierte Regenerationszeit

Die Regeneration nach großen Turnieren, Wettkämpfen oder auch nach einzelnen intensiven Trainingseinheiten verläuft oft langsamer als erhofft. Die richtige Vitalstoff-Konzentration kann die Regeneration beschleunigen. Dabei spielen die Aminosäuren eine Hauptrolle. Sie verbessern nicht nur die muskuläre, sondern auch die mentale Regeneration. In Kombination mit dem ZELLTRAINING lässt sich die Regenerationszeit noch weiter optimieren.

Mithilfe herkömmlicher Blutanalysen lässt sich keine reale Aussage über Vitalstoff-Defizite machen, da nur das Blutserum untersucht wird. Nur eine Analyse auf zellulärer Ebene deckt auf was fehlt und was substituiert werden muss.